In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts fingen die
Tempelritter an, sich im Südwesten Akkos ihr Viertel zu bauen. Ende des
13. Jahrhunderts beschreibt ein Schriftsteller ihre Burg:
„Die Templerburg war die stärkste der Stadt und stand zum
größten Teil hart an der Wasserlinie. Ihr Eingang war von zwei starken
Türmen mit 28 Fuß dicken Wänden geschützt. Zu beiden Seiten der Türme
standen zwei kleinere Türme, und auf der Spitze eines jeden Turmes war
ein vergoldeter Löwe aufgestellt.“
Von der Templerburg, deren letzte Grundmauerreste heute das
Meer überspült, führte ein unterirdischer Gang nach Osten. Dessen
unterer Teil ist in den gewachsenen Felsen gehauen, der Oberteil jedoch
ist aus behauenen Steinen gebaut und mit einem Tonnengewölbe gedeckt.
Der Stollen unterquert das pisanische Viertel und reicht 350 Meter weit
bis zum Hafen der Stadt im Osten.
Der Stollen wurde 1994 wiederentdeckt und der
Öffentlichkeit im September 1999 zugänglich gemacht. Zu diesem Zweck
mußte viel Schutt weggeschafft und eine Pumpanlage zur Stabilisierung
des Grundwasserspiegels sowie ein hölzerner Gehweg und Beleuchtung
eingebaut werden.

Öffnungszeiten
Sonntag bis Donnerstag 8.30 bis 18 Uhr
Freitags und vor Feiertagen 8.30 bis 14 Uhr
Eintrittspreise
Eintritt nur Geheimgang 10 Neue Schekel
Siehe Möglichkeit Kombikarte