Chan elFarandsch
Der Chan elFarandsch wurde in der zweiten
Hälfte des 16. Jahrhunderts von französischen Kaufleuten an einer Stelle
gebaut, an der zur Kreuzfahrerzeit der Mittelhof des venezianischen
Viertels gelegen hatte.
Dieses ist die älteste bis heute erhaltene
Karawanserei Akkos. Sein Name wurde ihm wegen der französischen Erbauer
und früheren Bewohner angehängt. Die Tätigkeit der französischen Kaufleute
in Akko erreichte ihren Höhepunkt im späten 18. Jahrhundert, bevor sie
1791 durch Dschasar Pascha ausgewiesen wurden. Nach ihrer Vertreibung
bemächtigte sich der Pascha des Baumwollhandels, auf den sie bis dahin
fast ein Monopol gehabt hatten.
Zu Anfang des 18. Jahrhunderts wohnte im Chan
elFarandsch der Gouverneur von Akko, der zur größeren Sicherheit dorthin
umgezogen war, um den französischen Händlern auf die Finger sehen und umso
besser die Steuern von ihnen eintreiben zu können.
Heute sitzt in einem Flügel des Chans eine
Schule.
Der Karawansereihof steht der
Öffentlichkeit offen. |