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Sakralbauten
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Die Ramchal-Synagoge
Im 16. bis 18. Jahrhundert hatte die jüdische Gemeinde zwei
Synagogen: die Ach-av–Synagoge und die nach dem kabbalistischen
Schriftsteller Rabbi Moscheh Chajim Luzzato, der sich 1743 in Akko
niederließ und 1747 starb, benannte RaMChaL–Synagoge, die größere und
prächtigere der beiden.
1758 beschlagnahmte diese der Beduinenhäuptling Daher
el'Ummar und baute darüber die elMu'allak–Moschee. Die Juden bekamen als
Ersatz ein Häuschen etwas nördlich davon.
In den letzten Jahren wurde die Synagoge ausgebessert und neu
hergerichtet und ist jetzt wieder der Öffentlichkeit zugänglich.
Öffnungszeiten
Im Sommer:
Sonntag bis Donnerstag: 9.30 bis 18.00 Uhr.
Freitags und vor Feiertagen: 9.30 bis 15.00 Uhr
Im Winer:
Sonntag bis Donnerstag: 9.00 bis 17.00 Uhr.
Freitags und vor Feiertagen: 9.00 bis 14.00 Uhr

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Die tunesische „Or
Torah“ Synagoge
Auch bekannt als „die Dschariba“, nach der prächtigen
Synagoge auf der tunesischen Insel Dscherba.
Die ersten Bewohner der Insel Dscherba waren der
Überlieferung nach Kaufleute vom Stamm Sevulun, die zur Zeit der Könige
David und Salomo dort die heute als Charat elkebira (= großes
Viertel) bekannte Niederlassung gründeten. Nach der Zerstörung des ersten
Tempels gelangten nach der Insel Priester der Abteilung Jeda'jah (siehe
I. Chronik 24:7) und bauten die Charat ese'ira (= das kleine
Viertel), in der die „Dschariba“–Synagoge steht, eine der berühmtesten
Synagogen Nordafrikas.
Der Überlieferung zufolge wurde die Synagoge vor über 2400 Jahren
erbaut – zwanzig Jahre nach der Tempelzerstörung, 3358 nach Erschaffung
der Welt oder 402 unter Null, und eine Tür des salomonischen
Tempelkomplexes sollen die Priester mitgenommen und in der Synagoge
benutzt haben.
Eine andere Sage erzählt von einem Stein unter dem
Torahrollenschrein der Dschariba mit der Inschrift „Bis hierher gelangte
Jo-av ben Zerujah“ (der Feldmarschall des Königs David).
Besichtigungen sind mit dem Synagogenvorstand, Herrn Zion
Badasch, zu vereinbaren;— Telefon: 04‑9915979.

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Die
Karmeliterkirche
Aus alten Urkunden und Karten der Stadt Akko ist zu erkenen,
daß um die Mitte des 13. Jahrhunderts die Karmeliter eine Kirche in dem
Stadtviertel Mont Misèreמונמיזאר nah am Meeresufer
hatten. 1291 wurden wie die übrigen Kreuzfahrer auch die Karmeliter aus
Akko und dem ganzen Land vertrieben.
In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts kamen wieder
Karmelitermönche ins Heilige Land gezogen und siedelten sich zuerst auf
einem 1631 dem damaligen Machthaber, dem Emir Turbai, abgekauften
Grundstück auf dem Karmelberg an. Später wurden die Karmeliter dann von
ihrem Haifaer Stützpunkt aus auch in Akko tätig.

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Die maronitische
Kirche
Die maronitische Kirche steht heute im Südwestteil der Stadt
in der Nähe der griechisch-katholischen St. Andreaskirche und des Dame de
Nazareth – Klosters. Die Maroniten wurden im Gefolge der Kreuzzüge aus
Akko vertrieben und kehrten vermutlich zur Zeit Facher edDin des Zweiten
zurück. Eine Aufzeichnung aus dem Jahr 1666 bezeugt, daß Facher edDin
ihnen erlaubt hatte, ihre damals St. Nikolaus genannte Kirche zu
renovieren.
Besichtigungen können mit dem Verbindungsmann Pater 'Afif
vereinbart werden — Telefon 04‑9912039, Handy 051‑644162

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Die
Franziskanerkirche Terra Santa
Die grauen Brüder fühlen sich besonders darum mit Akko
verbunden, weil der Stifter ihres Ordens, Franz von Assisi, sich 1219-1220
dort aufgehalten haben soll.
Das erste Franziskanerkloster gründete aber schon 1217 Fra
Elia Da Cortona. Als Akko 1291 den Mamelucken in die Hände fiel, entwichen
daraus die Ordensbrüder.
Der Franziskanerchronik zufolge gab ihnen Facher edDin der
Zweite 1620 offizielle Erlaubnis, sich in Akko niederzulassen und sich
dort eine Kirche und eine Herberge zu bauen. Laut einer Aufzeichnung aus
dem Jahr 1673 wurde die Kirche nach Johannes dem Täufer benannt.

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Die St. Andreaskirche
Zu Anfang des 18. Jahrhunderts breitete sich unter den
Christen der östlichen Bekenntnisse, darunter auch in der Levante, die
Neigung aus, die Oberhoheit des römischen Papstes anzuerkennen. Auch in
Akko fand sich eine griechisch-katholische Kirchengemeinde zusammen.
Diese Gemeinde sammelte sich im Südwestteil der Stadt und
baute sich ihre Kirche auf den Überresten der St. Andreaskircheaus der
Kreuzfahrerzeit.
Besichtigungen können mit den Verbindungsmännern Dechus
Mischel und Pater André vereinbart werden - Telefon 04‑9964082 oder
Handy 052‑669207
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Die St. Johanniskirche
Neben dem Leuchtturm steht heute die St. Johanniskirche der „Lateiner“,
einer vorwiegend italienischen Katholikengemeinde.
Wann sie gebaut wurde, ist ungeklärt, obzwar schon vor Jahren
an der Nordwand eine Inschrift gefunden wurde, in der die Jahreszahl 1737
vorkommt. 1947 wurde die Kirche renoviert und ist heute die einzige der
Akkoer römischen Katholiken.
Besichtigungen können mit dem Verbindungsmann Pater Caurico
vereinbart werden - Telefon 04‑9910368 oder 04‑9917333 oder 04‑498470

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Die St. Georgskirche
Zweifellos die erste christliche Kultstätte, die unter der
Türkenherrschaft in Akko errichtet wurde, ist die griechisch-orthodoxe
Kirche.
Das erste Zeugnis aus der Türkenzeit vom Vorhandensein eines
Klosters und einer Kirche der Griechisch-Orthodoxen in Akko ist wohl das
des Minoriten Fra Eugène Roger, der die Stadt im Jahre 1631 besuchte.
35 Jahre später kam der Arzt Gabriel Brémond aus Marseille
nach Akko. Brémond berichtet, daß die damals (1666) St. Nikolaus genannte
griechisch-orthodoxe Kirche durch ihre Renovierung unter Facher edDin zur
schönsten Kirche der Levante wurde.
Besichtigungen können telefonisch mit dem Verbindungsmann
Elias Sliman — 04‑9910563 oder 04‑9915029 — oder mit dem Popen Fialtheos —
04‑359424 — vereinbart werden.

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Die elDschasar–Moschee
Die elDschasar–Moschee ist im Arabischen heute bekannt als
Dschamma' elBascha („Pascha-Moschee“), hieß aber früher Dschamma' elAnwar
(„Lichtermoschee“), wie elDschasar sie in der Stiftungsurkunde nannte.
Dies ist die größte Moschee des Landes außerhalb Jerusalems, die größte
aller hier in der Türkenzeit gebauten.Das Gebäude beherrscht bis heute die
Akkoer Stadtsilhouette.
Der arabischen Inschrift über dem Eingang zufolge wurde die
Moschee im Jahr 1196 nach der Hedschra (gemeinverständlicher: 1781/82)
eingeweiht, also unter Dschasar Pascha.
— Telefon: 04‑991303
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Die elBacher– oder
elMina–Moschee (früher als Snan‑Pascha–Moschee bekannt)
Die erste in osmanischer Zeit schriftlich erwähnte
mohammedanische Gebetsstätte in Akko ist die Snan—Pascha–Moschee, die
dicht neben der Karawanserei Chan elFarandsch stand. Erbaut wurde sie
vermutlich im 16. Jahrhundert.
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Sawijet
eschSchadlijeh
Der Stifter des Derwischordens in Akko, der Scheich 'Ali Nur edDin
elJaschruti (genannt elMugrabi), wurde in Tunis im Jahre 1208 nach der
Hedschra (1793) geboren. Der Scheich behauptete, der Prophet Jonah (arabisch
Junes) sei ihm im Traum erschienen und habe ihn geheißen, nach Akko zu
fahren, um seine religiöse Lehre zu verbreiten.
1266 nach der Hedschra (1849) langte 'Ali Nur edDin in Akko
an.
Anfangs betete er in der elSetuneh–Moschee, und später baute er ein
eigenes Derwischkloster (Sawijeh) in Tarschicha. In so einer
Sawijeh treffen sich Derwische und Scheiche zu Gebet und Studium und essen
und übernachten auch dort. 1862 baute 'Ali Nur edDin die noch heute
bestehende große Sawijeh in Akko.
Die Sawijet eschSchadlijeh steht südlich der Zitadelle
zwischen dem Hospitaliterrefektorium und dem Chamam elBascha. Zur
Kreuzfahrerzeit stand hier der dritte Turm des Hospitaliterviertels.
Besichtigungen können mit dem Verbindungsmann Reis 'Ummar
vereinbart werden — Telefon: 04‑9910193
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Die elSetuneh Moschee
Südlich der Sawijet eschSchadlijeh steht die elSetuneh–Moschee
auf der Stelle, auf der zur Kreuzfahrerzeit im Südteil des
Hospitaliterviertels die Maria‑von‑Jehoschafat–Kirche stand. Der Name der
Moschee hängt mit Ölbäumen zusammen, der Überlieferung zufolge mit solchen,
die früher auf dem Hof wuchsen.
Die Moschee wurde zur Zeit Daher el'Ummars durch den Chadsch
Muchammad elSadki gebaut, der auch das der Moschee angeschlossene
Wohltätigkeitswerk (arabisch Wakf) stiftete. Anfangs wurde dieser
Wakf durch die Familie des Scheich Nur elSadki verwaltet; später, in den
Jahren 1316 bis 1323 nach der Hedschra (1898‑1905) lag die Verwaltung in
den Händen der Familie el'Arabi.
Besichtigungen können mit dem Verbindungsmann Ibrahim Kandil vereinbart
werden — Telefon: 04‑9912546

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Die elMadschdela–Moschee
Die elMadschdela–Moschee wurde im Jahre 1224 der Hedschra
(1809) durch den Mamelucken 'Ali Aga erbaut, der Süleiman Paschas
Stellvertreter, Wilajetsschatzmeister und Hofverwalter des Paschas war.
Die Moschee steht im Nordwesten der Stadt gegenüber dem Haus
'Ali Agas, ein wenig weiter östlich. 1810 vollendete 'Ali Aga die Moschee
durch Anfügung eines Minaretts. Benannt ist die Mosche nach dem Dorf
Madschdal, von dessen Einwohnern sich viele in diesem Viertel Akkos
ansiedelten.
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Die elMu'allak–Moschee (die alte
Akkoer Synagoge)
Die elMu'allak–Moschee, auch Daher‑el'Ummar–Moschee genannt,
steht in einem Hof und besteht aus zwei Gebäuden: dem älteren, der
früheren alten Synagoge der Akkoer Juden, und dem durch den1161 nach der
Hedschra (1748) verstorbenen Scheich Suheil erbauten neueren, auf dem sich
heute ein Minarettsockel erhebt.

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Die elRammel–Moschee
(die eschScha'bi–Moschee)
Die erste Moschee Akkos war die elBacher („See “)Moschee.
1114 nach der Hedschra (1702) wurde zur Bequemlichkeit der gewachsenen
mohammedanischen Bevölkerung etwas weiter vom Meer entfernt eine zweite
Moschee errichtet — genannt elRammel („der Sand“).
Bauherr war Chadsch Muchammad ibn eschSchech Chalili
eschScha'bi; zu ihm gehörten seinerzeit auch das eschScha'bi–Badehaus, ein
Café, Lagerräume, Läden und noch anderes mehr. Zum Verwalter des Wakf und
der Moschee wurde ein Vetter des Stifters, der Scheich Salach ib
eschSchech Chussein, eingesetzt.
Besichtigungen können mit dem Verbindungsmann Ibrahim Kandil
vereinbart werden — Telefon: 04‑9912546
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